Clubausflug 2026

Manchmal sind es genau diese Tage…
…auf die man sich wochenlang freut und die viel zu schnell wieder vorbei sind.

Um kurz vor zehn Uhr versammelten sich am Samstagmorgen 37 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Freizeitclubs im Schatten des alten Gerlinger Rathaus.

Und dann kam er, unser Kappus-Bus – und es hieß „Alle einsteigen“.
Mit unserem Busfahrer machten wir uns auf den Weg. Vorbei an goldgelben Feldern, kleinen Dörfern und kurvigen Landstraßen.

Während draußen die Landschaft an uns vorbeizog, wurde im Bus erzählt, gescherzt und gespielt.

Unser erster Halt führte uns ins verwunschene Ammerbuch-Breitenholz in den 130 Jahre alten Gasthof Ochsen.

Ein Ort, an dem man sofort entschleunigt. Als hätte jemand die Hektik einfach draußen gelassen. Drinnen liebevoll eingerichtet, draußen Hühner, ein riesiger Hase und ganz viel ländliche Idylle. Schnell wurde uns allen klar, hier geht es nicht darum, möglichst viele Gäste durchzuschleusen. Hier geht es darum, dass man sich wohlfühlt.

Und das taten wir.

Nach einem leckeren Mittagessen wurde die Vorfreude immer größer. Denn jetzt wartete der Programmpunkt, auf den wir uns seit Monaten gefreut haben.

Die Schokoladenwerkstatt von Ritter Sport.

Schon beim Betreten des Gebäudes wusste man, dass dieser Nachmittag besonders werden würde. Die Sonne schickte ihre Strahlen durch die bunten Glasflächen und verwandelte den Eingangsbereich in ein Meer aus Farben. Fast so, als würde uns das Gebäude selbst willkommen heißen.

Oben angekommen standen wir gespannt vor den Türen der Werkstatt.
Dann gingen sie auf.
Und plötzlich waren wir alle wieder ein bisschen Kind.

Unser Weg führte uns durch einen bunt gestalteten Raum direkt in die eigentliche Werkstatt. Dort warteten bereits die Schokoladenformen. Dahinter flüssige Schokolade in drei Varianten und Zutaten, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenlief.

Haselnüsse, salzige Mandeln, Schokokekse, Kakaonibs, gefriergetrocknete Erd- und Himbeeren, Cornflakes, Schokolinsen, Gummibärchen, Kokos, Chili…

Und dann waren wir alle auf einmal kleine Chocolatiers.

Es wurde überlegt, kombiniert, ausprobiert und diskutiert. Manche blieben ihren Lieblingszutaten treu, andere wagten mutige Experimente. Während an einem Platz ganz klassisch gearbeitet wurde, entstand am Nachbartisch eine Kreation mit Gummibärchen und Kokos. Die Gesichter dabei waren unbezahlbar.

Es wurde gerührt, geschüttelt und geklopft.
Vor allem das fünfzehnmalige Klopfen auf der Matte sorgte für viele Lacher. Bei den Mitarbeitenden sah das kinderleicht aus. Bei uns eher… sagen wir mal… ausbaufähig.

Und genau das machte den Spaß aus.
Niemand musste perfekt sein.
Man half sich gegenseitig, lachte miteinander und schleckte am Ende genüsslich die restliche Schokolade aus den Schüsseln. Und ja, flüssige Schokolade schmeckt tatsächlich noch viel süßer als eine fertige Tafel.

Während unsere kleinen Kunstwerke im Kühlschrank fest wurden, hörten wir gespannt die Geschichte von Ritter Sport. Von Klara Ritter, die einst die Idee zur quadratischen Schokolade hatte, über den eigenen Kakaoanbau El Cacao in Nicaragua bis hin zur Herstellung der bekannten Tafeln, die bis heute in Waldenbuch produziert werden – die Zeit verging wie im Flug.

Dann war endlich der große Moment gekommen.
Unsere Schokolade wartete fertig gekühlt auf uns. Vorsichtig lösten wir sie aus den Formen, entfernten den kleinen Naschrand, der direkt zum Testen in unsere Münder wanderte, verpackten sie in Tüten und anschließend in die schönen Verpackungen.
Keine Tafel war wie die andere.
Genau wie die Menschen, die sie gemacht hatten.

Den Abschluss verbrachten wir im Café des Ritter Museums. Bei leckerem Kuchen, kühlen Getränken und angenehmen Gesprächen ließen wir den Nachmittag ausklingen.

Natürlich nutzten viele auch noch die Gelegenheit, im Shop zu stöbern. Zwischen unzähligen Schokoladensorten fiel die Entscheidung allerdings nicht so leicht.

Um 17 Uhr wartete unser angenehm klimatisierter Bus bereits auf uns und brachte uns zurück nach Gerlingen.

Als wir gegen halb sechs wieder in Gerlingen ankamen, war es stiller als am Morgen.
Nicht, weil niemand mehr etwas zu erzählen hatte, sondern weil jeder diesen Tag noch ein kleines Stück festhalten wollte.

Zum Schluss möchten wir Danke sagen.
Danke an unseren Busfahrer von Kappus Reisen, die Mitarbeitenden im Gasthof Ochsen und an das gesamte Team von Ritter Sport und dem Museums-Cafe.
Nicht nur für das tolle Essen, den Workshop oder den Service.
Sondern dafür, dass sie mit einem Lächeln, Geduld und echtem Interesse auf uns zugegangen sind.

Schokolade kann man essen. Erinnerungen bleiben.
Und genau davon haben wir jede Menge mit nach Hause genommen.
Ein Ausflug wie dieser ist nicht selbstverständlich!
Deshalb möchten wir uns auch bei der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Stadt Gerlingen, der Bürgerstiftung Gerlingen und dem VfB-Fanclub Courage bedanken.
Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie unseren Mitgliedern weit mehr als einen Ausflug – Sie schenken gemeinsame Erinnerungen.
Dafür sagen wir von Herzen DANKESCHÖN.
Wenn du Lust hast, dabei zu sein oder uns ehrenamtlich zu unterstützen, freuen wir uns darauf, dich kennenzulernen.
Alle Informationen findest du auf unserer Kontaktseite.

Verena Plug

Clubausflug 2026

Manchmal sind es genau diese Tage…
…auf die man sich wochenlang freut und die viel zu schnell wieder vorbei sind.

Um kurz vor zehn Uhr versammelten sich am Samstagmorgen 37 gut gelaunte Teilnehmerinnen und Teilnehmer unseres Freizeitclubs im Schatten des alten Gerlinger Rathaus.

Und dann kam er, unser Kappus-Bus – und es hieß „Alle einsteigen“.
Mit unserem Busfahrer machten wir uns auf den Weg. Vorbei an goldgelben Feldern, kleinen Dörfern und kurvigen Landstraßen.

Während draußen die Landschaft an uns vorbeizog, wurde im Bus erzählt, gescherzt und gespielt.

Unser erster Halt führte uns ins verwunschene Ammerbuch-Breitenholz in den 130 Jahre alten Gasthof Ochsen.

Ein Ort, an dem man sofort entschleunigt. Als hätte jemand die Hektik einfach draußen gelassen. Drinnen liebevoll eingerichtet, draußen Hühner, ein riesiger Hase und ganz viel ländliche Idylle. Schnell wurde uns allen klar, hier geht es nicht darum, möglichst viele Gäste durchzuschleusen. Hier geht es darum, dass man sich wohlfühlt.

Und das taten wir.

Nach einem leckeren Mittagessen wurde die Vorfreude immer größer. Denn jetzt wartete der Programmpunkt, auf den wir uns seit Monaten gefreut haben.

Die Schokoladenwerkstatt von Ritter Sport.

Schon beim Betreten des Gebäudes wusste man, dass dieser Nachmittag besonders werden würde. Die Sonne schickte ihre Strahlen durch die bunten Glasflächen und verwandelte den Eingangsbereich in ein Meer aus Farben. Fast so, als würde uns das Gebäude selbst willkommen heißen.

Oben angekommen standen wir gespannt vor den Türen der Werkstatt.
Dann gingen sie auf.
Und plötzlich waren wir alle wieder ein bisschen Kind.

Unser Weg führte uns durch einen bunt gestalteten Raum direkt in die eigentliche Werkstatt. Dort warteten bereits die Schokoladenformen. Dahinter flüssige Schokolade in drei Varianten und Zutaten, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenlief.

Haselnüsse, salzige Mandeln, Schokokekse, Kakaonibs, gefriergetrocknete Erd- und Himbeeren, Cornflakes, Schokolinsen, Gummibärchen, Kokos, Chili…

Und dann waren wir alle auf einmal kleine Chocolatiers.

Es wurde überlegt, kombiniert, ausprobiert und diskutiert. Manche blieben ihren Lieblingszutaten treu, andere wagten mutige Experimente. Während an einem Platz ganz klassisch gearbeitet wurde, entstand am Nachbartisch eine Kreation mit Gummibärchen und Kokos. Die Gesichter dabei waren unbezahlbar.

Es wurde gerührt, geschüttelt und geklopft.
Vor allem das fünfzehnmalige Klopfen auf der Matte sorgte für viele Lacher. Bei den Mitarbeitenden sah das kinderleicht aus. Bei uns eher… sagen wir mal… ausbaufähig.

Und genau das machte den Spaß aus.
Niemand musste perfekt sein.
Man half sich gegenseitig, lachte miteinander und schleckte am Ende genüsslich die restliche Schokolade aus den Schüsseln. Und ja, flüssige Schokolade schmeckt tatsächlich noch viel süßer als eine fertige Tafel.

Während unsere kleinen Kunstwerke im Kühlschrank fest wurden, hörten wir gespannt die Geschichte von Ritter Sport. Von Klara Ritter, die einst die Idee zur quadratischen Schokolade hatte, über den eigenen Kakaoanbau El Cacao in Nicaragua bis hin zur Herstellung der bekannten Tafeln, die bis heute in Waldenbuch produziert werden – die Zeit verging wie im Flug.

Dann war endlich der große Moment gekommen.
Unsere Schokolade wartete fertig gekühlt auf uns. Vorsichtig lösten wir sie aus den Formen, entfernten den kleinen Naschrand, der direkt zum Testen in unsere Münder wanderte, verpackten sie in Tüten und anschließend in die schönen Verpackungen.
Keine Tafel war wie die andere.
Genau wie die Menschen, die sie gemacht hatten.

Den Abschluss verbrachten wir im Café des Ritter Museums. Bei leckerem Kuchen, kühlen Getränken und angenehmen Gesprächen ließen wir den Nachmittag ausklingen.

Natürlich nutzten viele auch noch die Gelegenheit, im Shop zu stöbern. Zwischen unzähligen Schokoladensorten fiel die Entscheidung allerdings nicht so leicht.

Um 17 Uhr wartete unser angenehm klimatisierter Bus bereits auf uns und brachte uns zurück nach Gerlingen.

Als wir gegen halb sechs wieder in Gerlingen ankamen, war es stiller als am Morgen.
Nicht, weil niemand mehr etwas zu erzählen hatte, sondern weil jeder diesen Tag noch ein kleines Stück festhalten wollte.

Zum Schluss möchten wir Danke sagen.
Danke an unseren Busfahrer von Kappus Reisen, die Mitarbeitenden im Gasthof Ochsen und an das gesamte Team von Ritter Sport und dem Museums-Cafe.
Nicht nur für das tolle Essen, den Workshop oder den Service.
Sondern dafür, dass sie mit einem Lächeln, Geduld und echtem Interesse auf uns zugegangen sind.

Schokolade kann man essen. Erinnerungen bleiben.
Und genau davon haben wir jede Menge mit nach Hause genommen.
Ein Ausflug wie dieser ist nicht selbstverständlich!
Deshalb möchten wir uns auch bei der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde, der Stadt Gerlingen, der Bürgerstiftung Gerlingen und dem VfB-Fanclub Courage bedanken.
Mit Ihrer Unterstützung schenken Sie unseren Mitgliedern weit mehr als einen Ausflug – Sie schenken gemeinsame Erinnerungen.
Dafür sagen wir von Herzen DANKESCHÖN.
Wenn du Lust hast, dabei zu sein oder uns ehrenamtlich zu unterstützen, freuen wir uns darauf, dich kennenzulernen.
Alle Informationen findest du auf unserer Kontaktseite.

Verena Plug

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